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X-WR-CALDESC:Do. 09.05. – 12.05.2024 in St.Gallen
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SUMMARY:Wort-Gottes-Feier mit Kommunion (Öffentlicher Anlass)
DESCRIPTION:Wort-Gottes-Feier mit Neukompositionen zu Einzug, Litanei, Prozession mit Lektionar, Halleluja-Ruf, Fürbitt-Ruf, Übertragung, Lobpreis, Friedenskantate, Kommunionsmusik von Raphael Holenstein für Streichquintett, Orgel und Chor.\n \nAusführende: Ensemble ad hoc, Kirchenchor St. Georgen-St.Gallen, Johannes Lienhart, Orgel, Felix Oesch, Leitung. Dompfarrer Beat Grögli, Liturgie.\n \nGedanken des Komponisten Raphael Holenstein zu seiner Komposition:\n \n«Sende aus deinen Geist – eine Gottesdienstmusik für begeisterte Sängerinnen und Sänger an pfingstlichen oder anderen begeisternden Feiern»\n \nWie man dem Titel und Untertitel unschwer entnehmen kann, liegt der Kern der Komposition im pfingstlichen Kehrvers „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“ (KG 489.1). Die Komposition greift immer wieder auf diesen Kehrvers zurück, sei es durch den markanten Quintsprung nach oben, oder sonstigen Abspaltungen, sowie auch auf die Gänze des Kehrverses. Damit erhofft sich der Komponist einen gewissen musikalischen Zusammenhalt der Komposition. Ordinariumsmessen greifen z.B. oft im «Agnus Dei» Melodieteile des Kyries auf. So schafft man einen inneren Zusammenhalt der Sätze. Da aber in den Texten, welche der Gottesdienstmusik zugrunde liegen, keine ähnlichen Brücken möglich waren, versucht der Komponist die Messe unter einem „Motto/Geist“ zusammenzuhalten. Zudem soll der Text des Kehrverses auch «Programm» für die neuere Kirchenmusik sein. Mit Begeisterung musizieren, bzw. begeisternd feiern hilft, der Liturgie mit musikalischen Mitteln ein neues Gesicht zu verschaffen. Zumindest wäre dies zu erhoffen.\n \nKritische Stimmen dürften anmerken, dass die Komposition ja „nur“ an Pfingsten gesungen werden kann (wegen des Kehrverses). Selbstverständlich eignet sich die Gottesdienstmusik äusserst gut für eine Pfingstfeier. Doch sollten wir uns nicht vielleicht überlegen auch an anderen Sonntagen die pfingstliche Botschaft (mindestens musikalisch) zu vermitteln? Wenn wir schon von Reformen reden, brauchen wir da nicht alle etwas vom (heiligen) Geist? Spielt es denn eine Rolle, wenn wir im Jahreskreis – z.B. an einem Kirchfest – begeisterte Musik machen? Stehen wir uns nicht selber im Weg, wenn wir starr und unbeweglich an alten Ordnungen festhalten? Wohlgemerkt: der Komponist ist keinesfalls der Meinung, alle „alten Formen“ über den Haufen zu werfen. Er ist ein traditionsbewusster Kirchenmusiker, der ebendiese auch ehrt, der regelmässig traditionelle Orchestermessen aufführt. Trotzdem sieht er in neuen Formen auch eine Chance, Kirche wieder oder weiter zu beleben. Er möchte sogar soweit gehen und fragen, schliesst sich den ein vertontes Messordinarium in einer Wortgottesdienstfeier wirklich aus? Man könnte ja auch musikalisch Traditionen weiterleben lassen und im Wort neues oder neue Formen wagen? Fragen Sie sich selbst, ob Sie von Ihrer Warte aus vielleicht zu starr an etwas festhalten, was Ihnen für Neues den Weg versperrt?\n \nDie vorliegende Komposition möchte auf verschiedenen Ebenen Traditionen mit neuen Wegen verbinden: Einerseits möchte sie mit der Orchesterbesetzung an einer alten Tradition anknüpfen. Textlich löst sich die Komposition vom Ordinarium ab. Das antiphonale Singen mit der Gemeinde in Form von Kehrversen hingegen ist wiederum eine alte Tradition. Musikstilistisch möchte sie verschiedenes unter einen Hut bringen: ein bisschen kratzen, wo es drückt. Versöhnen, wo man entzweit. Fragen, wo Unverständnis herrscht. Begeistern, wo es Leben braucht. Gott ehrlich loben, was wohlbemerkt von so manchem/r wieder gelernt werden muss.\n \nDie Neukomposition und Erstaufführung wird unterstützt durch:\n\nFondation SUISA\nPro Innerrhoden\nSteinegg Stiftung\nArnold Billwiller Stiftung\n\n
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ORGANIZER;CN=Verein KirchenMusikKongress 2024 St. Gallen:MAILTO:info@kirchenmusik24.dommusik.ch
CATEGORIES:Exemplarische Feiern &amp; Andachten
LOCATION:Kirche St. Georgen
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